Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum

Die Graf von Galen-Schule Heidelberg unterrichtet Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung oder vergleichbaren Förderbedürfnissen im Alter von 6 bis etwa 18 Jahren.
Die Schule bietet eine sehr differenzierte und individuelle Förderung in kleinen Klassen.

Das Unterrichtsangebot schließt dabei klassische Schulfächer wie Lesen, Rechnen, Musik, Kunst, Religion usw. ebenso ein wie besondere Angebote entsprechend dem Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler, etwa in den Bereichen Kommunikation, Motorik, Sozialverhalten, selbständige Lebensgestaltung u.a.m.

Der Schulbesuch gliedert sich in die vierjährige Grund-, die fünfjährige Haupt und die dreijährige Berufsschulstufe. Die letzten drei Schuljahre, die Berufsschulstufe, dienen dem Erwerb beruflicher Grund- und Schlüsselqualifikationen sowie der besonderen Vorbereitung auf ein möglichst selbständiges und selbstbestimmtes Berufs- und Erwachsenenleben. Die Berufsschulstufe hat hierzu innovative Konzeptionen entwickelt und in einem breiten Netzwerk nachhaltig verankert.

Seit Jahren widmet sich die Graf von Galen-Schule neuen Konzeptionen zum gemeinsamen Lernen von behinderten mit nichtbehinderten Kindern. Nach einer jahrzehntelangen Erfahrung mit Außenklassen begleitet und gestaltet die Graf von Galen-Schule inzwischen auch inklusive Lösungen mit. Im Bereich der Grund- und Hauptstufe gibt es inzwischen mehr Klassen im gemeinsamen Unterricht als im Stammhaus.

Das Leitziel der Schule (in einer alten, aber schönen Formulierung "Selbstverwirklichung in sozialer Integration", in neuerer Terminologie „Aktivität und Teilhabe“) ist auch bestimmend für die unterrichtliche Arbeit z. B. in handlungsorientierten Projekten oder offenen Unterrichtsangeboten, für eine enge Einbindung der Schule in den Stadtteil und für vielfältige Kooperationen mit Sportvereinen, Musikschule, Jugendhilfe und anderen Partnern.